"Ich kann das!" von Life Coach Fritz Dominik Buri


Kolumne von Fritz Dominik Buri, zertifizierter NLP Practioner der AUNLP und lizenzierter Life Coach

Liebe Leserin und lieber Leser

"Ich kann das!" Unter diesem Titel veranstalte ich zurzeit eine Vortragsreihe im Internet. Ich kann das, soll ganz einfach aufzeigen und erklären, woher unsere Angst kommt und was der Auslöser ist und was wir dagegen tun können.
Als treue LeserInnen meiner Kolumne will ich ihnen einen Einblick geben, was es mit der Angst auf sich hat und was Sie in Zukunft dagegen machen können, einverstanden?

Es geht darum, dass unser Gehirn in Bildern denkt und die meisten Menschen haben leider negative Bilder in ihren Köpfen, wenn es darum geht, sich etwas vorzustellen was in der Zukunft liegt. Sagen wir, es geht um eine neue Stelle, Sie hatten ein gutes Vorstellungsgespräch und sind wieder zuhause, dort lassen Sie sich das Ganze nochmals durch den Kopf gehen. Und nun kommt es! Sie suchen das Haar in der Suppe, soll heissen, Sie machen sich Gedanken und mit den Gedanken kommen leise Zweifel, ob Sie für den Job geeignet sind, wie die Arbeitskollegen wohl sein werden und ob der Start gut verläuft?

Es sind Gedanken und innere Dialoge, die von dem abzielen was ich als Bewerber im Grunde will, nämlich den Job bekommen! Die Aufmerksamkeit ist auf Scheitern gerichtet, auch wenn ich es nicht wahrhaben will, weil ich mir viel zu viele Gedanken mache, negative Gedanken. Und wie es das Leben und die Umstände so wollen, bekommen wir dann eine Absage, dass die Firma bei der ich mich um die Stelle beworben habe, nun die Stelle einem Bewerber gegeben haben, dessen Profil und Fähigkeiten noch etwas besser sind als bei mir! Dabei sah es für mich doch so gut aus – und nun dies – die Absage! Das ist dann ein Dejà-vu-Moment, wo ich die Absage damit rechtfertige, dass ich ja sowieso nicht geeignet gewesen wäre, oder ich finde andere Gründe, wobei ich den Job sehr gerne gehabt hätte. Die selbsterfüllende Prophezeiung ist eingetroffen.

Woher kommt unsere Angst vor Versagen oder Verneinung?

Als wir Kleinkinder waren, machten uns die Mütter auf alle möglichen Gefahr aufmerksam, wir könnten uns verletzen oder uns wehtun oder wurden sonst gestoppt, in unseren Unternehmungen. Beobachten Sie einmal Kinder wenn sie untereinander spielen, Kinder haben keine Angst, sie tun die Dinge einfach die ihnen Spass machen, Kinder denken nicht an Gefahren oder was passieren könnte. Kinder wollen ihren Spass haben und sich austoben. Ein Kind möchte mit seinen Freunden die Rutsche auf dem Spielplatz hinunter rutschen, seine Mutter sieht das und erkennt, was ihr Sprössling vorhat. In Gedanken sieht die Mutter bereits, wie sich ihr Sprössling verletzt, nämlich er fällt von der Rutsche und verletzt sich oder verstaucht sich ein Bein oder Armgelenk. Das Kind will nur seinen Spass haben, weil es beobachtet wie seine anderen Freunde ihren Spass haben, ihm käme es nie in den Sinn dass es von der Rutsche fallen und sich verletzen könnte!
Warum auch, bei seinen Freunden klappt es ja schliesslich auch und warum also, sollte es bei ihm nicht klappen, seine Freunde sagen ihm nicht, ach pass dann auf, du könntest von der Rutsche fallen und dich verletzen. Nein, die Kinder sehen nur wie sie ihren Spass haben und sie wollen ihren Spass haben und so rutschen sie runter und steigen sofort wieder auf die Rutsche um ein weiteres Mal runter zu rutschen – hey das macht doch echt Spass.

Doch dann greift die Mutter des Kindes ein, vielleicht mahnt sie das Kind zur Vorsicht und zählt ihm alles auf, was geschehen könnte wenn es da runter rutscht und wenn das Kind Pech hat, verbietet sie dem Kind auf der Rutsche zu spielen.
Die Rutsche selbst ist weder gefährlich noch gemein zu Kinder, sie ist einfach eine Rutsche und erst die Bedeutung die ein Mensch einer Sache gibt, macht diejenige Sache (in unserem Fall die Rutsche) gefährlich. Nun gut, das Kind selbst hat bisher noch niemals schlechte Erfahrungen mit einer Rutsche gemacht, weil es vielleicht noch nie auf einer Rutsche war, es hat nur gesehen und beobachtet, wie seine Freunde ihre helle Freude daran hatten und für seine Freunde war die Ruhe weder gefährlich noch bedrohlich. Für diese Kinder bedeutete eine Rutsche einfach nur Spass – Punkt!

Angst ist im Grunde ein Geisteszustand von einer Sache, bei der wir Misserfolg und Scheitern voraussetzen. Und genau das wollen wir ja vermeiden, dass wir bei etwas scheitern oder Misserfolg haben und damit wir erst gar nicht scheitern und Misserfolg haben, unternehmen wir erst gar keinen Versuch. In unseren Köpfen sehen wir ein negatives Resultat wenn wir etwas tun und wir führen einen inneren Dialog mit uns selbst, ich könnte mich verletzen oder die Sache könnte schiefgehen oder oder oder …..!

Ersparen wir uns also den Schmerz und die Pein und lassen es bleiben. Wenn Sie wissen wollen, warum erfolgreiche Menschen erfolgreich sind, dann ist der Unterschied der, dass auch erfolgreiche Menschen oftmals Angst haben, doch sie lassen sich nicht von ihrer Angst besiegen. Sie handeln trotz Angst, vielleicht geht die betreffende Sache tatsächlich in die Hose, gut möglich, doch sie haben den Versuch unternehmen und ihrer Erfahrung daraus gezogen. Das nächste Mal können sie dann anders an die Sache herangehen, denn sie wissen nun bereits, dass es auf diese oder jene Art durch die sie vorher gescheitert sind, beim neuen Versuch anders angehen müssen. Auch hier gilt, denken Sie an das gewünschte Ergebnis in der Art, dass es klappt und dass Sie am Schluss gewinnen werden. Menschen scheitern und haben deswegen Angst, weil sie keine förderlichen Bilder und Vorstellungen von einer Sache haben, sie konzentrieren sich auf den nicht gewünschten Misserfolg und lassen sich von diesen Vorstellungen und inneren Dialogen, die geprägt sind von Versagen, fehlleiten und von ihren Vorhaben abhalten.

Versuchen Sie es einfach und stellen Sie sich vor, wie Sie am Ende als Sieger dastehen und wie Sie sich selbst beglückwünschen, dass Sie es getan haben.
Vor was haben Sie Angst?

Vor dem Versagen und diesen Gefühlen des Scheiterns, stimmt’s?

Also ändern Sie dies nun und sagen sich stattdessen: Ich kann das!

Und dann sind Sie vielleicht hinterher erstaunt, dass es wirklich geklappt hat, dass Sie die Dame oder den Herrn im Tanzlokal angesprochen haben und dass die Dame oder der Herr tatsächlich mit Ihnen tanzt. Na, wie fühlt sich diese Vorstellung an, toll, oder nicht?

Dann sorgen Sie dafür, dass Sie sich gut und toll fühlen, ich kann das und dann tun Sie es und lassen sich nicht länger von Ihren Ängsten davon abhalten, das zu tun was Sie schon immer gerne tun wollen, nämlich Spass haben.

Herzlichst,

Ihr Fritz Dominik Buri 

Zertifizierter NLP Practioner der AUNLP und lizenzierter Life Coach
www.fritzdominikburi.com

 

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