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Was bedeutet Karfreitag? Und warum gibt es am Karfreitag immer Fisch?

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Jesuskreuz am Wegesrand © HappyTimes

Am Karfreitag haben die meisten Menschen in der Schweiz frei und freuen sich natürlich darüber. Was aber bedeutet der Feiertag "Karfreitag" eigentlich? Warum freuen sich einige Menschen nicht ab dem freien Karfreitag sondern sind eher traurig? Und warum gibt es am Karfreitag immer nur Fisch? HappyTimes macht Dich schlau und erklärt Dir genau was der Karfreitag ist:

Der Karfreitag (althochdeutsch: kara „Klage, Kummer, Trauer") ist im Zusammenhang mit Ostern für die Christen einer der höchsten Feiertage. An ihm gedenken Christen weltweit des Todes Jesus Christus, der am Kreuze den Tod fand.

Es ist einerseits ein trauriger Feiertag für Christen und Christinnen, denn am Karfreitag vor knapp 2000 Jahren starb Jesus Christus am Kreuz. Gottes Sohn, die Dreifaltigkeit selber, durch Menschenhand hingerichtet, stirbt unter menschlichen Schmerzen unter dem sich wütend aufwolkenden rotschwarzen Sturmhimmel. Das ist ja schon traurig. Deshalb soll man am Karfreitag nicht unbedingt fröhlich das Tanzbein schwingen und keine lustigen Parties feiern. Also nichts mit sturzbetrunken kreischend in Kleidern in den Hotelpool springen.

Andererseits ist im Karfreitag auch die freudige Erwartung enthalten - denn Jesus starb nicht für immer, sonder er auferstand wieder. Nach dem traurigen Karfreitag, an dem auch heute noch in vielen Teilen der Schweiz, Deutschlands und Österreich, Tanz und Lärmverbot herrscht, wird dann die Auferstehung umso freudiger und ausgelassener gefeiert. Die Auferstehung Christi fand drei Tage später statt und wird an Ostern gefeiert und dann ist definitiv der richtige Zeitpunkt für Jubel, Ausgelassenheit und wilde Parties.

Nach christlichem Glauben litt und starb Jesus am Kreuz und nahm dadurch die Erbsünde und Schuld aller Menschen auf sich. Durch Tod und Auferstehung Jesu wird allen Menschen erst ihre Erbsünde vergeben.

Kein blutiges Fleisch am Freitag

Als Teil des Osterfastens ist der Karfreitag in der römisch-katholischen Kirche ein strenger Fast- und Abstinenztag, es sollte heute in Respekt der Tradition kein blutiges Fleisch gegessen werden. Es ist zwar nicht gerade das passende Wetter heute, wenn Sie aber doch grillieren möchten, werfen Sie doch einfach Gemüse oder Fisch auf den Rost!

Die heute etwas in Vergessenheit geratende Tradition, jeden Freitag, also nicht nur am Karfreitag, kein Fleisch sondern höchstens Fisch zu essen, ist ebenso auf das Karfreitagsgeschehen zurückzuführen. In vielen Restaurants gibt es immer noch den Brauch freitags ein Fischmenü zur Auswahl anzubieten. Mit diesem Brauch soll eigentlich jeden Freitag an das Geschehen des Karfreitags erinnert werden, an den Tod Jesus Christus, an seine Auferstehung und dass durch ihn uns Menschen unsere Sünde vergeben wurde.

HappyTimes wünscht Ihnen einen besinnlichen Karfreitag!

 

Quelle: wikipedia.de, die Bibel
Bild: © HappyTimes - Jesuskreuz am Wegesrand im Aargau

  

Kommentare  

0 #2 Theo Logo 2012-04-10 09:40
Irenäus von Lyon lehrte, dass Christus in sich selbst alle Sünden aufnahm, und somit die aus Adams Ungehorsam bedingte Erbsünde - der Vertreibung der Menschheit aus dem Paradies - ausglich.

Das christliche Konzept der Erbsünde beschreibt einen überindividuell – für den Einzelnen von Geburt an – bestehenden Zustand der Sünde, der irreversibel ist und nur durch die Gnade Gottes beseitigt werden kann. Um die Menschheit von dieser Sünde zu befreien und diese Sünde auf sich zu nehmen starb Jesus Christus am Kreuz - und nicht um für unsere kleinen, unwichtigen täglichen "Sünden" geradezustehen. Gegen diese "kleinen" Sünden sollen wir weiterhin selber ankämpfen und aufrichtig Busse tun, falls wir doch trotz aller Bemühung eine begehen.

„Ich Jesus Christus sage euch, so wird auch Freude sein im Himmel über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die keine Buße brauchen!“
– Lukas 15,7
0 #1 This Bürge 2012-04-09 13:45
FREIPASS! Dank Jesus, der für unsere Sünden und Schuld gestorben ist, können wir machen, was wir wollen - er hat vor 2000 Jahren für alle zukünftigen Christen bezahlt. Wem? Gott, unserem "lieben" Vater.

Das Kreuz als Freipass um den Hals gehängt?

Ist das Kreuz nicht vielmehr Symbol der bedingungslosen Liebe, dem zentralen Anliegen Jesus? Jesus ist einer der ganz wenigen Menschen, der sich nicht hinter dem Volk, das ihm am Palmsonntag noch zujubelte, versteckte und sein Volk gegen anderes Volk hetzte.

Ich bewundere jeden und jede, die oder der ein Kreuz trägt als Symbol der bedingungslosen Liebe. Der oder die damit sagt: "Ich habe die Angst überwunden, ich bin Liebe; ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will." und diesen Weg geht.

Jesus hat uns etwas mitgegeben, das wir noch heute bewundern. Dank sei Dir!

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