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Italien kommt billiger an neues Geld - bereits 10,7 Milliarden Euro zusammengetrommelt

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Endlich leihen die von der Europäischen Zentralbank mit billigen Krediten versorgten Banken einen Teil des Geldes an Italien. Die Börsen reagierten erfreut. Neun Milliarden Euro brachte die Auktion mit sechsmonatigen Anleihen in die italienische Staatskasse.

Die italienischen SteuerzahlerInnen müssen ihren eigenen Banken dafür 3,251 Prozent Zins zahlen und man stellt sich wieder die Frage, warum das Volk als Staat bei Banken Geld zu horrenden Zinsen aufnehmen muss, statt dass es das Geld bei der Zentralbank direkt erhält. In der Schweiz fordert die Partei PSS dies schon lange und plant eine entsprechende Volksinitiative.

Denn die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Geschäftsbanken am 21. Dezember insgesamt 490 Milliarden Euro für 3 Jahre geliehen - und das zu Zinsen von nur einem Prozent. Ein Rekordtief. Nun erhalten die Banken von den italienischen SteuerzahlerInnen dieses Geld, das sie sich für 1 Prozent Zins von der EZB leihen, zu 3,251 Prozent verzinst. Im November wollten die Banken sogar noch 6,5 Prozent dafür - der höchste Zins seit der Einführung des Euros. 

Weitere 1,733 Milliarden Euro nahm Italien mit der Veräusserung zweijähriger Anleihen ein zu einem Zinssatz von 4,85 Prozent.



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