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WWF-Jahresrückblick: Die Gewinner der Tierwelt 2011

Bartgeier © Peter Eggenberger

Bartgeier - Â© Peter Eggenberger

Auch 2011 gibt es viele Gewinner in der Tierwelt, dies veröffentlicht der WWF heute in einem Jahresrückblick. Zum Beispiel können die Bartgeier auf eine bessere Zukunft hoffen. Und vielerorts auf unserer schönen Erde gibt es weiteren Grund zur Freude:

Dank dem Einsatz des WWF dürfen sich die Berggorillas im Kongo wieder sicher fühlen. Ebenfalls erfolgreich ist die Wiederansiedlung des Bartgeiers in den Schweizer Alpen. Zum Jahresende zieht der WWF Schweiz Bilanz und zeigt die Top-Gewinner der Tierwelt aus dem Jahr 2011:

Die Top-Gewinner der Tierwelt 2011:

Bartgeier
Heute können Wanderer den imposanten Greifvogel, der sich von den Knochen toter Tiere ernährt, wieder bewundern, war er doch vor 100 Jahren im Alpenraum nicht mehr anzutreffen. Seit 1986 werden in einem aufwändigen Projekt Bartgeier in Österreich, der Schweiz, Italien und Frankreich wieder angesiedelt. 2010 hat die Stiftung Pro Bartgeier mit Unterstützung des WWF im St. Gallischen Calfeisental erstmals drei Jungvögel ausgewildert. Da sich diese gut einlebten, wurden dieses Jahr am selben Ort erneut drei junge, gezüchtete Bartgeier in die Freiheit entlassen. Zusammen mit den Jungtieren aus Wildbruten umfasst die Alpen-Population nun gegen 150 Individuen. Noch ist aber die genetische Vielfalt schmal, deshalb sind weitere Auswilderungen geplant.

Lachs
60 Jahre lang schwammen keine Lachse mehr in Schweizer Gewässern. Wegen der Kraftwerke konnten die Fische nicht zu ihren Laichgebieten aufsteigen, um sich fortzupflanzen. Mit Hilfe des WWF wird sich die Situation für die Lachse nun aber endlich verbessern: Im Januar trat das neue Gewässerschutzgesetz in Kraft. Dieses schreibt ökologische Umbauten der Kraftwerke vor und stellt die nötigen Mittel dafür bereit. So können unter anderem Fischtreppen für die Lachse gebaut werden, damit sie wieder ungehindert wandern können. Gemeinsam mit anderen Umweltschutzorganisationen erreichte der WWF auch, dass der niederländische Haringvliet-Damm für Fische geöffnet wird – die Voraussetzung dafür, dass die Lachse überhaupt vom Meer in den Rhein und zurück in die Schweiz finden.

Berggorilla
Weltweit gibt es heute rund 780 Berggorillas. Das sind wenige, doch durch die langjährigen Bemühungen von Umweltschutzorganisationen konnte erreicht werden, dass die Population in den letzten 12 Jahren um einen Siebtel gestiegen ist. 

Przewalski-Wildpferd 
Die Wildpferde galten 1996 als in der Wildnis ausgestorben. In der Mongolei stehen sie mittlerweile unter strengem Schutz. Der WWF engagiert sich seit 1998 für die Wiedereinführung des Przewalski-Wildpferds in der Mongolei. Durch Wiederansiedlungsmassnahmen konnte es sich in freier Wildbahn etablieren und verzeichnet mittlerweile über 300 Individuen. 

Quelle: WWF

 

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