Gute Nachricht von der Uno-Klimakonferenz - Waldverlust könnte schon bis 2020 gestoppt werden

Heute beginnt die Klimakonferenz der United Nations in Dubai. Handeln die teilnehmenden Länder entschlossen, können sie den Waldverlust, der mehr Treibhausgasemissionen ausmacht als der Verkehr, schon bis 2020 stoppen.
Beim Waldschutz geht es nicht nur um die Lebensgrundlagen der Menschen und um die Artenvielfalt. Vor allem bedeutet Waldschutz auch Klimaschutz, denn die Abholzung macht nahezu ein Fünftel der weltweiten Treibhausgasemissionen aus – mehr als der Verkehr. Bis 2030 könnten weitere 1,25 Millionen Quadratkilometer Wald verloren gehen, wie eine neue WWF Studie zeigt. Dies entspricht 30mal der Fläche der Schweiz.
Die Länder der Welt haben es jedoch in der Hand, die Entwaldung bis 2020 praktisch zu stoppen. Dafür sind 30 bis 50 Milliarden Dollar pro Jahr notwendig. Viel Geld, das sich lohnt.
Die heute beginnende Uno-Klimakonferenz in Durban (Südafrika) hat für den internationalen Waldschutz (REDD+) eine Schlüsselstellung. Die Industrieländer müssen ein Finanzierungsmodell vorlegen, mit dem die Entwicklungsländer für den Erhalt ihrer Wälder bezahlt werden.
„Ohne ein ausreichend dotiertes Instrument kann ein vollständiger Stopp der globalen Entwaldung nicht erreicht werden", sagt Patrick Hofstetter. Wichtig ist dabei, dass die Rechte von Völkern und lokalen Gemeinden gewahrt werden. Zudem braucht ein effektives System Transparenz und wirksame Kontrollen.
Quelle: WWF Schweiz
Bild: cc_Nik-Frey-Fotolia



Aber nach dem lustigen Artik...