Strom aus Windenergie in Schindellegi mit neuem H-Rotor

H-Rotor © www.envergate.com
Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) nehmen am 9. Mai ihren zweiten sogenannten "H-Rotor" in Betrieb. Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) hat die EKZ im Rahmen ihrer Windmessungen auf den Standort aufmerksam gemacht. Die Kleinwind-anlage produziert rund 10'000 Kilowattstunden Strom.
Viele Vorteile des H-Rotors für Windanlagen
Der H-Rotor hat die wesentlichen Vorteile, dass er keine Gefahr für Vögel ist, sich gut ins Landschaftsbild einpasst, kaum Geräusche verursacht, unabhängig von der Windrichtung ist, keine störenden Schatten wirft und dabei über einen sehr hohen Wirkungsgrad verfügt. Ist der H-Rotor der Rotor der Zukunft?
EKZ engagiert sich für Kleinwindanlagen
Die EKZ sammeln im Rahmen ihres verstärkten Engagements für erneuerbare Energien Erfahrungen mit Kleinwindanlagen. Nach der ersten Installation eines H-Rotors in Sattel-Hochstuckli haben die EKZ nun auch in Schindellegi einen H-Rotor aufgestellt. Der neunzehn Meter hohe H-Rotor wird etwa 10'000 Kilowattstunden Strom im Jahr produzieren. Das reicht für den Jahresverbrauch von zwei bis drei Vierpersonen-Haushalten. Das lokal verankerte Elektrizitätswerk EW Höfe übernimmt die Energie, die vom H-Rotor produziert wird. Um sich gut ins Landschaftsbild von Schindellegi einzufügen, ist der Mast olivgrün, die Flügel sind olivgrün und weiss gestrichenen und damit für Vögel leichter erkennbar.
Konventionelle Anlage war zu laut - H-Rotor ist fast geräuschlos
Bereits vor einigen Jahren erstellte die ZHAW in Schindellegi eine Windanlage, um erste Erkenntnisse zu gewinnen. Doch die konventionelle Windanlage verursachte zu viel Lärm und musste wieder abgebaut werden. "Der H-Rotor hingegen ist geräuscharm und deshalb für diesen Standort weitaus besser geeignet", erklärt Florian Streuli, Projektleiter bei den EKZ. "Die Windverhältnisse sind hier ausge-zeichnet.
Windenergie ist perfekt für die Nacht, wenn Solaranlagen keinen Strom liefern
Vor allem in der Nacht, wenn Solaranlagen keine Energie produzieren, herrschen hier durch die thermischen Fallwinde zwischen dem Hochtal des Sihlsees und dem Zürichsee hervorragende Windverhältnisse."
Wie auch in anderen Projekten arbeiten die EKZ im Bereich Windenergie eng mit der ZHAW zusammen. Die Fachstelle Erneuerbare Energien der ZHAW in Wädenswil hat die EKZ auf den für Windenergie geeigneten Standort aufmerksam gemacht und damit das Projekt initiiert. Um das Windpoten-zial zu kennen, führen Studierende der ZHAW in diesem Gebiet bereits seit mehreren Jahren Windmessungen durch.
Quelle: EKZ
Bild: www.envergate.com



















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