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GastroSuisse macht sich für KonsumentInnen stark - Bier soll nicht teurer werden

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Feldschlösschen gab heute bekannt, dass sie das Bier um durchschnittlich 4,4 Prozent verteuern möchten. "Diese Preispolitik ist schwierig nachvollziehbar", sagt aber dazu Klaus Künzli, Zentralpräsident von GastroSuisse. Der Bierpreis sei jetzt schon zu hoch und müsste daher eher sinken. GastroSuisse macht sich nun stark für die BiergeniesserInnen und bittet Feldschlösschen, die Preiserhöhung zurückzunehmen.

Feldschlösschen benutzt auch diese Preisrunde, um die Bierpreise anzuheben. Das geht nicht nur zu Lasten des einfachen Mannes und der einfachen Frau, die für ihr wohlverdientes Feierabendbier in ihren Lieblingsbeizen tiefer in die Tasche greifen müssen; dieser Preisanstieg wird auch die vielen kleinen und mittleren Gastrobetriebe belasten.

GastroSuisse ruft Feldschlösschen auf, Preiserhöhung zurückzunehmen

Deshalb ruft Gastrosuisse die Brauerei Feldschlösschen auf, die massive Preiserhöhung in dieser Form zurückzunehmen.

"Die neueste Preisrunde ist schwer nachvollziehbar", urteilt GastroSuisse-Zentralpräsident Klaus Künzli. Der Zeitpunkt sei sehr schlecht gewählt, hält er fest. Die Frankenstärke setzt dem Gastgewerbe gerade in Grenzregionen ohnehin schwer zu. Die Branche kämpft vehement für faire Preise und unter anderem auch dafür, dass Währungsgewinne bei Importbier weitergegeben werden.

Discounter verkaufen Bier billiger als offizieller Verkaufpreis der Brauerei

Der offizielle Listenpreis für die WirtInnen ist oft im Einstand höher als der Verkaufspreis desselben Biers im Detailhandel wie Denner oder Aldi. Die gegenteilige Preispolitik verärgert die Branche und treibt das Gastgewerbe noch stärker an, Alternativen zu prüfen.

Feldschlösschen begründet die Preiserhöhung unter anderem mit Marketinganstrengungen im Kampf gegen die qualitativ einwandfreien Importbiere. Das Gastgewerbe sei aber nicht bereit, die teuren Marketingmassnahmen von Feldschlösschen zu berappen, das sei Sache des Unternehmens, findet GastroSuisse und fordert deshalb Feldschlösschen auf, auch im Interesse der KonsumentInnen, die Preiserhöhung zurückzuziehen.

 

Über GastroSuisse

GastroSuisse ist der Verband für Hotellerie und Restauration in der Schweiz. Über 20'000 Mitglieder (rund 3000 Hotels), organisiert in 26 Kantonalsektionen und vier Fachgruppen, gehören dem grössten gastgewerblichen Arbeitgeberverband an.

Quelle: GastroSuisse
Bild: Â© Werner Heiber - Fotolia.com

 

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Kommentare   

 
# Amy Beerhouse 2012-01-31 18:58
Das ist mal ein herziges Foto!
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