Deutsche Bank gerät auf Facebook unter Beschuss - Kunstfilm gegen Nahrungsmittel-Spekulation

Ein interessanter Kunstfilm, der unter der Leitung des Schweizer Aktionskünstlers Philipp Ruch gedreht wurde, greift das heikle Thema Nahrunsmittel-Spekulation auf und zeigt, wie durch SpekulantInnen Rohstoffpreise zum Spielball der Börsen werden. Der Film soll helfen das die Spekulation mit Nahrungsmittel ein Ende hat und damit den vielen Hungernden unserer Welt nachhaltig geholfen wird.
In dem vom der Gruppe mit dem wunderschönen Namen "Zentrum für Politische Schönheit" gedrehten Kunstfilm, soll sich der Pressesprecher der Deutschen Bank zum Statement verleiten gelassen haben, "natürlich" seien die Somalier "selbst schuld" an ihrer Armut. Das löste eine entsprechende Welle der Empörung aus.
Die Deutsche Bank drohte mit Strafanzeige, der mitgeschnittene Text des Pressesprechers dürfe nicht veröffentlicht werden. Von einem Pressesprecher ist das etwas ungeschickt und im Zeitalter von Internet und Facebook auch meistens ein Schuss, der hintenraus gehen kann.
Gestern Nacht hat die Bank die Androhung über Nacht zurückgezogen. Vielleicht ein bisschen zu spät, denn bereits haben hunderte von Menschen ihren Unmut auf der Facebook-Seite der Deutschen Bank kundgetan.
Mit Verzicht auf Nahrungsmittel Spekulation kann der Hunger auf der Welt gemildert werden
Hauptanliegen des Films aber war es nicht, mit der Deutsche Bank um den genauen Wortlaut des Zitats und über dessen recht- oder unrechtmässiges Erlangen zu streiten, sondern aufzuzeigen und ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen, dass Nahrungsmittel-SpekulantInnen Hunger auf der Welt auslösen - aber wohl durch Verzicht auf Spekulation auch der Hunger auf der Welt gemildert werden kann.
Zum Beweis des grossen sozialen Engagements der BürgerInnen, die Facebook-Seite der Deutschen Bank:
http://www.facebook.com/DeutscheBank?sk=wall&filter=1
Quelle: Zentrum für Politische Schönheit, Facebook
Video: Youtube
Kunstfilm "Schuld. Die Barbarei Europas"

.jpg)


!
















Weiterlesen...