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Mobiles surfen mit Turbo: Orange, Sunrise und Swisscom bezahlen 1 Milliarde für schnellere LTE-Frequenzen

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Die Versteigerung der LTE-Mobilfunkfrequenzen ist abgeschlossen: Die Unternehmen Orange, Sunrise und Swisscom haben eine zukunftsträchtige Frequenzausstattung erworben - und der Bund mit der Versteigerung eine Milliarde Franken eingenommen!

Mit der Versteigerung von bisherigen und zusätzlichen Frequenzen ebnet die Eidg. Kommunikationskommission (ComCom) den Weg für die Nutzung von modernen und effizienteren Mobilfunktechnologien wie LTE (Long Term Evolution).

LTE / 4G ist über 10 mal schneller als bisheriges 3G

LTE (Long-Term-Evolution), auch als 4G bezeichnet, ist ein neuer Mobilfunkstandard, der mit bis zu 300 Megabit pro Sekunde deutlich höhere Downloadraten als das bisherige 3G mit 22 Megabit erreichen kann. Das Grundschema von UMTS wird bei LTE beibehalten. So ist eine rasche und kostengünstige Nachrüstung der Infrastrukturen der UMTS-Technologie (3G-Standard) auf LTE (4G-Standard) möglich.

Bund verdient innerhalb 13 Tagen 1 Milliarde Franken! KundInnen werden es wohl bezahlen müssen.

Die Konsumenten und Konsumentinnen können damit auch in Zukunft von einer sehr guten Mobilfunkversorgung und qualitativ hoch stehenden Angeboten profitieren. Die Auktionseinnahmen für den Bund belaufen sich auf 996‘268‘000 Franken. Die Auktion hat vom 6. bis zum 22. Februar stattgefunden.

Im Auftrag der ComCom hat das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) die heute freien und per 2014 bzw. 2017 frei werdenden Mobilfunkfrequenzen, inkl. jene der sogenannten Digitalen Dividende (ehemalige Rundfunkfrequenzen), versteigert. So stehen den Mobilfunkbetreibern durch diese Neuvergabe deutlich mehr Frequenzen zur Verfügung, als sie bisher in Betrieb hatten. Damit können sie die stark wachsende Nachfrage nach mobilen Breitbanddiensten befriedigen, ihre Netze mit den neusten Mobilfunktechnologien wie z.B. LTE (Long Term Evolution) erweitern und den Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz qualitativ hoch stehende und möglichst günstige Mobilfunkdienste anbieten. Die Einnahmen in der Höhe von 996‘268‘000 Franken fliessen in die Bundeskasse. 

Zur Teilnahme an der Auktion hatten sich die Unternehmen Orange, Sunrise, Swisscom und In&Phone beworben. In&Phone hat die Zulassungsbedingungen nicht erfüllt und wurde deshalb nicht zur Auktion zugelassen. Die Auktion dauerte insgesamt 13 Tage und wurde über ein elektronisches Auktionssystem der englischen Firma DotEcon Ltd. durchgeführt. Dieses System erlaubt das sichere Bieten über das Internet.  

Dank der Auktion wurde die neue Frequenzausstattung von den Mobilfunkbetreibern selbst bestimmt und nicht von einer Behörde vorgegeben. Diese weltweit einmalige Gesamtvergabe aller Mobilfunkfrequenzen ermöglichte Orange, Sunrise und Swisscom, je eine neue, umfassende Frequenzausstattung gemäss ihren Geschäftsmodellen zu erwerben.

Nutzung bis Ende 2028

Die Konzessionen werden technologieneutral erteilt, sodass die Frequenzen auch mit den neuesten Mobilfunktechnologien wie etwa LTE (Long Term Evolution of UMTS) genutzt werden können. Mit dieser frühzeitigen Frequenzvergabe und einer Nutzungsdauer bis Ende 2028 können die Konzessionäre langfristig planen und auf einer gefestigten Grundlage investieren. Die stark steigende Nachfrage nach mobilen Breitbanddiensten kann so auch langfristig befriedigt werden.

Quelle: Eidgenössische Kommunikationskommission ComCom
Bild: cc_Christian_Schwier-Fotolia

 

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