Buchtipp: Stephan Maurer "Camino al Sur. Argentinien – und die Erlebnisse eines Motorradfahrers"
Der Kampf gegen den Seitenwind – diesen tückischen Gesellen, der vielen Zweiradfans in Argentinien das Leben zur Hölle macht, ist nur eines von vielen Themen und Geschichten in Stephan Maurers Motorradreisebuch „Camino al Sur“.Vielmehr beschreibt der passionierte, aber leider völlig unerfahrene Motorradfan Maurer die vielfältigen Eindrücke, die er auf seiner Reise durch das Land der Gegensätze gewonnen hat.
Seine Route führt ihn innerhalb von 60 Tagen auf etwa 12.000 Kilometer einmal durch das Land beziehungsweise um das Land herum. Dabei lernt er auf seinen Stationen von Buenos Aires zur Nordspitze des Landes, durch Patagonien, bis an die Südspitze bei Cabo de Virgines und nach Buenos Aires zurück nicht nur den Tango und das einsame Gaucho-Leben kennen, sondern bringt auch dem Leser, sei er nun ein „echter“ Motorradfan oder nicht, dieses facettenreiche Land mit der Weite der Pampa und den Annehmlichkeiten eines modernen Staates, der vor allem durch den Fußball und Steaks zu internationaler Bedeutung gekommen ist, ein Stückchen näher und zeigt die verborgenen Seiten der wilden Schönheit.
Camino al Sur ist nicht nur die Geschichte einer Reise, die ihren Charme nicht zuletzt durch den ständigen Kampf des „Gringos“ mit seiner treuen „Braut“, der Honda Transalp, gewinnt, sondern die niedergeschriebene Leidenschaft zu Argentinien.
Ein riesiger Spaß sollte es werden.
Ein fröhliches Abenteuer, von dem ich eine Weile zehren konnte.
Und doch war da ein Problem:
Ich hatte zwar einen gültigen Führerschein für Motorräder,
doch außer einem einzigen Ausflug – immerhin schon vor knapp zwanzig Jahren –
konnte ich keine Motorraderfahrung vorweisen.
Der Autor
Stephan Maurer wurde 1967 in Innsbruck geboren. Er studierte Völ-kerkunde in Wien und war Mitarbeiter der Vereinten Nationen in Südamerika, Asien und Europa. Heute arbeitet er als Projektleiter für Nicht-Regierungsorganisationen.
2007 erschien sein Roman „Another day in Kosovo“ im Schardt Verlag.
Mehr Informationen zu Buch, Autor und Verlag unter www.schardtverlag.de



Aber nach dem lustigen Artik...