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Landschafts-Architekt Stefano Riggenbach: «Licht ist mehr als nur Lampen»

Licht gibt einem Garten eine weitere Dimension, nämlich auch abends und nachts nutzbar zu sein. Der Landschaftsarchitekt Stefano Riggenbach aus Oberwangen BE sagt, worauf dabei zu achten ist: Zum Beispiel darauf, dass das Licht ins Gesamtkonzept einer Gartenanlage einbezogen wird.

Das Licht- und Farbspektrum ist jener Teil des elektromagnetischen Spektrums, der über das Auge ohne technische Hilfsmittel wahrgenommen wird. Was ist Licht nebst der physikalischen Erklärung für den Landschaftsarchitekten Stefano Riggenbach aus dem bernischen Oberwangen? «Für mich ist Licht auf alle Fälle mehr als nur Lampen. So, wie es verschiedene Lampen und Leuchten gibt, gibt es auch verschiedenartiges Licht in alle Abstufungen zwischen kalten und  warmen Tönen.» Dank Beleuchtung und elektrischen Installationen liessen sich  persönliche lichttechnische Akzente setzen. «Man denke nur an ein professionell illuminiertes Wasserbecken, an eine gekonnt angeleuchtete Wand oder eine beleuchtete Treppe», so der Landschaftsarchitekt. 

Welches Licht und welche Lichtstärke brauche ich?

Stefano Riggenbachs Tipp: Das Licht ins Gesamtkonzept einer Gartenanlage einbeziehen. Wer seinen Garten beleuchten möchte, müsse sich zunächst im Klaren sein, welches Licht und welche Lichtstärke es brauche. «Weniger ist oft mehr. Wer will denn schon seinen Garten mit einer Flutlichtanlage ausleuchten?! Die meisten Gartenbesitzer wollen lieber einen Teich oder aber einen Weg nach individuellen Vorstellungen beleuchten», sagt Stefano Riggenbach. Auch angesichts der Lichtverschmutzung sei auf Leuchten zu verzichten, die bloss himmelwärts strahlten. Ebenso auf all die kleinen Lämpchen, die kaum einem nützlichen Zwecke dienten. Solche Installation sowie der sinnlos verbrauchte Strom seien hinausgeworfenes Geld. «Jedes Licht braucht einen Körper, den es anleuchten kann, etwa eine weisse Fassade, um eine Lichtreflexion zu erzeugen. Oder das Licht erfüllt sicherheitstechnische Aufgaben. Ich empfehle vor allem raffinierte Beleuchtungslösungen sowie Bewegungsmelder.»

Zu wenig Rohre verlegt?

Zu wenig Rohre und Leerrohre zu verlegen ist laut Stefano Riggenbach ein häufig gemachter Fehler. Den Garten später nochmals umgraben zu müssen, verursache Kosten und Ärger. Wenn es bei der Realisierung einer Gartenanlage budgetmässig eng werde, sei ein scheinbar zu viel verlegtes Rohr noch das Billigste; besser sei, im Moment lieber bei den Lampen zu sparen. Später billige Leuchten gegen teurere auszutauschen sei eine Lappalie. Und noch einen Tipp aus der Praxis: «Je früher der Elektriker in die Planung einbezogen wird, desto besser. Er weiss, mit welchen Rohren und elektrotechnischen Anlagen er die besten Erfahrungen gemacht hat.» Bewährt habe es sich stets, jene Elektriker zu verpflichten, die auch die elektrotechnischen Installationen des gesamten Anwesens eingebaut hätten.

Strom für die Karaoke-Party

Heute braucht es im Garten Strom. Elektrisch betrieben werden der vollautomatische Rasenmäher, die Heckenschere, die Bohrmaschine, der Gartengrill, das Fonduerechaud, die Karaoke-Anlage, das TV-Gerät usw. Eine Selbstverständlichkeit ist, dass die vom Elektriker installierten Gartensteckdosen spritzwassergeschützt sind. Im Fachhandel werden auch Steckdosen mit Funksteuerung angeboten. Für viele Liebhaber solcher Gadgets ist es das Nonplusultra, die Beleuchtung dimmen zu können. Gibt es im privaten Refugium keinen Stromanschluss, behilft sich nur der unbedarfte Gartenfreund mit einem Verlängerungskabel. Fest installierte Garten-Energiesäulen – 30 cm Höhe und 2 Meter Abstand zum Teich sind Vorschrift – bieten unvergleichbar mehr Sicherheit und Komfort. «Vom Bauherrn wird nicht erwartet, dass er die Vorschriften kennt und weiss, was zulässig und verantwortbar ist. Ihm dies zu erklären ist unsere Aufgabe. Wir wiederum müssen nicht das Wissen eines Elektrikers haben, aber zumindest einigermassen kompetent mitreden können», so Stefano Riggenbach.

Solarstrom, aber nicht en miniature bitte

Strom, der aus Solar-, Wind- oder Kleinwasserkraftwerken gewonnen wird, ist für den Landschaftsarchitekten eine kluge Alternative, aber: «Strom aus erneuerbaren Energiequellen ist sinnvoll, aber lieber nicht en miniature nur gerade für den eigenen kleinen Garten, sondern lieber gleich fürs ganze Anwesen, allenfalls auch noch für die Nachbarn.» Nur so und dank der Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV, Förderung der Stromproduktion aus erneuerbaren Energiequellen) des Bundes  lohne sich die Investition langfristig. Wenig anfangen kann Stefano Riggenbach mit Kleinstanlagen aus dem Bauhaus. «Abgesehen davon, dass die Herstellung solcher Solarpanels sowie ihre spätere Entsorgung vom umweltschützerischen Aspekt her höchst fragwürdig sind», so der Landschaftsarchitekt. Nur um das Gewissen zu beruhigen, müsse niemand auf erneuerbare Energiequellen setzen. Stromsparen gelinge auch durch den Einsatz von langlebigen LED-Leuchten. Und vor allem dank dem Bewusstsein, dass elektrischer Strom nicht unbegrenzt zur Verfügung stehe und nichts koste.

Zur Website von Riggenbach Garten & Landschaft:
www.riggenbach-landschaft.ch

 

Text: Toni Rütti / Quelle: g'plus/JardinSuisse

Bild1: © Website riggenbach-landschaft.ch
Bild2: 

 

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